mail ätt wolfgang-zeidler.de
Wolfgang Zeidler - Fotos

...und der Fotokram -> 07.17

Ein optischer Sucher – nicht ein Hybridsucher, wie etwa derjenige der X-Pro2 – liegt mir momentan noch mehr, als ein EVF-Sucher. Das Bild empfinde ich als klarer und natürlicher und irgendwie - „reaktiver“. Natürlich :-) prinzipbedingt...

Auch ist das Strommanagement einer DSLR deutlich entspannter, als bei den energiehungrigen DSLM-Kameras.

Die Gewichtsargumente entfallen meiner Meinung nach zumindest dann, wenn auf die jeweilige Sensorgröße bezogene Brennweiten und Lichtstärken gleich sind.  

Insbesondere, wenn man als Ausgleich für den hohen Stromverbrauch oder Handlingsgleichstand bei großen Objektiven einen Batteriegriff an der DSLM nutzt.

Ich bin mir aber bewusst, dass unterschiedliche Kameratechniken auf derart hohem Niveau überhaupt nichts mit den Ergebnissen zu tun haben :-)

Nikon D750

- Das Kleinbildformat hat eine gute Blende mehr „Luft“ für weniger Rauschen, äquivalent eine Verschlußzeit oder halt eine ISO-Stufe „mehr“ als APS-C.   

- Die DSLR lässt sich bei schnellen Änderungen der Aufnahmesituation, im „Stress“, sehr gut handhaben. Schlankes Design für KB-Größe, aber die Gehäusegröße lässt Tasten und Räder taktil bedienungssicher(er) erfassen.

 ...und das etwa auch dann noch, wenn die Finger mal kalt sind. Kleinere Tasten und Knöpfe können spätestens dann an einer DSLM etwas nerven.

Nikon D500

- Sehr gut zu bedienendes Gehäuse mit ausreichendem Abstand der Bedienelemente.  - Liegt toll in der Hand! 

- Tastenfunktionen und -layout lassen die mir „eigenartig“ erscheinenden „Fotoaufnahmekonfigurationen“ leicht verschmerzen. 

- Verhältnismäßig leiser Verschluß/leise Spiegelmechanik.  

- Der schnelle Autofokus, die nicht merkliche Auslöseverzögerung und das „zuschnappende“ Verschlußgeräusch machen viel Spaß. (Motorradfahrer würden sagen: „Hängt gut am Gas!“ :-) 

- Der fantastische, optische Sucher.

- Wenn es sein muss – sagenhafte Bildrate mit sauber mitgeführtem AF und immer ausreichendem Puffer.

Fujifilm X-T20

- Mit dem 18-55/2,8 klein, leicht und deutlich schneller, als die Vorgängerin X-T10. Starker Mitnahmeffekt der Kamera!

- Vorteil des EVF: Schnelle und sichere Korrektur der Belichtung

- „Startklar“ hinkt hinter DSLR her.  

- Lächerlich kleine Miniknöpfchen als "Funktionstasten". Hier hilft Knetmasse.

Fujifilm X-T2

- Auch die X-T2 hinkt mit „Startklar“ der DSLR deutlich hinterher. Es braucht etwas Disziplin zum rechtzeitigen Einschalten auf dem Weg zum Auge.

- Nachteil des EVF: Grobe Auflösung des EVF – OVF bleibt hier im Vorteil

- Im AF-Tempo der D500, als auch der D750 im Tempo unterlegen. 

- Größter Vorteil für mich bisher: Die tolle Belichtungskontrolle der DSLM

- Eulen nach Athen: Die starken JPGs!

- Friert mitunter ein...

- Lächerlich kleine Miniknöpfchen als "Funktionstasten". Knetmasse...

Blitz für Fuji

Godox TT350F, kann HSS, gut auf Fuji abgestimmt.

Sonstiges

- Speicherkarten:  

Linux: Bei mehr als 32GB-Kartengröße: sudo apt-get install exfat-fuse exfat-utils)  

Links SanDisk - sowas kann die Kamera lahmlegen.

Rechts Sandisk - das darf man als robust bezeichnen.

Nach einer solchen "Entdeckung" braucht sich niemand mehr wundern, wenn durch abgebrochene Plastikstege Kartenschachtschrott entsteht...

- EBV / Rawtherapee - www.rawtherapee.com und Darktable - www.darktable.org 

Tolle Konverter für Linuxer!
War ich zunächst am Aufgeben die Qualität der JPGs überhaupt zu erreichen -
hat sich das Blatt inzwischen gewendet und ich nutze die RAW-Einstellung überwiegend. Ich habe allerdings selbst keinen Vergleich zu den üblichen Windows-Konvertern.

Zudem ist es praktisch von einer robusten Ursprungsdatei jpgs in allen Größen und ggf. Varianten ohne Komprimierungsprobleme und Verlustängste :-) zu erzeugen.

- Instax / Polaroid, Sofortbilder

Links der 3:2-Ausdruck des kleinen Polaroid-Zinkpapier-Druckers. Rechts der 4:3-Ausdruck der gleichen Bilddatei auf dem Instax-Papier

Nicht nur das passende Format (3:2), sondern auch die Farben und die Dynamik des Polaroid-Ausdruckes gefallen mir erheblich besser, als der Instax-Ausdruck. ...und der Polaroid-Drucker ist erheblich kleiner, als der Instaxdrucker - und das Papier hat eine KLEBErückseite ;-)

- Sensordreck
Einerseits das Elend offener Systeme - da ist immer 'was. Ob's wirklich stört (etwa bei Miniblenden) - meistens nicht.
...und der Nachteil kann ein Vorteil sein, weil - man kommt im Bedarfsfall an den Sensor d'ran. Die "Reinigung" geht im Vorübergehen und ist nicht der Rede wert.
Wenn aber bei vermeintlich dichtem System (Kompaktkameras u.ä.), dann doch ein fetter Brocken im Himmel :-) zu finden ist - die Kamera ist erstmal WEG.
Deshalb finde ich offene Systeme garnicht so "schlimm". Ich kann ggf. sofort, auch unterwegs - PUTZEN...

Fragen und Anregungen gerne: mail ätd wolfgang-zeidler.de

Wolfgang Zeidler

 

Top